Greenwashing: Eingangsbereich der Wirtschaftskammer aus Protest grün angemalt 

von Dez. 19, 2022Pressemitteilungen

Weihnachtliche Hilfsaktion für die WKO

Eine Gruppe von Menschen hat heute nachmittag den Eingangsbereich der Wirtschaftskammer grün angemalt, dazu wurde wasserlösliche Farbe mit einem Feuerlöscher an der Glasfassade verteilt sowie mit Kreidespray das Schild mit dem Emblem der WKO grün gefärbt und der Schriftzug „Greenwashing“ an der Seite des Gebäudes angebracht. Protestierende der Klimaschutzbewegung Extinction Rebellion erklärten sich verantwortlich für die Aktion. Mit dieser „Hilfsaktion“ wolle man der WKO „in weihnachtlichem Geist“ beim Greenwashing helfen, weil Ihre eigenen Unternehmungen auf diesem Gebiet so unglaubwürdig seien. 

Österreichs Wirtschaft gehört zu den klimaschädlichsten auf der ganzen Welt, so die Teilnehmenden unter Berufung auf die Evaluierung des Sustainable Index, nachdem Österreich aktuell auf dem 155. von 165 Plätzen liegt. „Die Wirtschaftskammer stellt sich seit jeher einer wirksamen und sozial gerechten Klimapolitik in den Weg. Gleichzeitig tut sie alles, um sich einen grünen Anstrich zu geben, wie jüngst mit ihrer „Klimakonferenz“ im November. Dieses Greenwashing ist deswegen so gefährlich, weil nicht nur nichts getan wird, sondern eine Illusion des Handelns erzeugt wird, die eine existenzbedrohende Lüge für uns alle ist.“ so eine Teilnehmerin vor Ort. 

Extinction Rebellion kündigte weitere Aktionen des aktiven „Greenwashings“ an. 

Quellen

1. (Österreich liegt auf Platz 155 von 165 Sustainable Development Index) 

2. WKO leugnet menschengemachte Klimakrise:    

3. Leitl begrüßt das Ausbleiben weiterer Klimaziele: 

Letzte Generation beendet Proteste in Österreich – wir machen weiter

Letzte Generation beendet Proteste in Österreich – wir machen weiter

Statement von Extinction Rebellion Österreich zum Ende der Proteste der Letzten Generation

Die Letzte Generation Österreich hat heute das Ende ihre Proteste verkündet. Wir waren und sind solidarisch mit den Menschen der Letzten Generation, verstehen den konsequenten Schritt, den sie gegangen sind und danken den Menschen, die unter schwierigen Bedingungen große Opfer gebracht haben, um die Menschen vor der Klimakatastrophe zu schützen. Wir fühlen die Frustration der letzten Generation gegenüber einer ignoranten und gemeingefährlichen Politik und die Traurigkeit über die Apathie in großen Teilen der Gesellschaft.

Extinction Rebellion wird weitermachen, auch mit Protesten gewaltfreien zivilen Ungehorsams in vielfältigen Aktionsformaten. Wir werden den Protest weiterhin zu Entschiedungsträger:innen und Verursacher:innen der eskalierenden Klimakrise tragen.

Auf die Frage, ob wir nun die Aktivist:innen der Letzten Generation aufnehmen werden, antworten wir: Ob das eine Option ist, liegt zunächst ja bei den Menschen der Letzten Generation. Wir werden sicher viele Gespräche führen und sind offen für neue Verbindungen und Ideen. Wir sehen uns grundsätzlich als Teil einer gemeinsamen Klimabewegung, die verschiedene Ansätzen hat, aber das Gleiche will. Wo wir kooperieren können, werden wir kooperieren.

Klimaprotestgruppen blockieren Linz erneut: Letzte Generation und Extinction Rebellion in erneutem Protest gegen umstrittenes A26-Projekt

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Nach der gestrigen Blockade der Waldeggstraße blockierten heute am Dienstagmorgen gleich zwei Klimaprotestgruppen (Extinction Rebellion (XR) und die Letzte Generation) erneut mehrere zentrale Verkehrswege in Linz. Diesmal wurden an den Bimstationen entlang die Wienerstraße stadteinwärts an folgenden Orten blockiert: Turmstraße, Herz Jesu, Wifi, Union Kreuzung und Neue Welt. Beginn der Aktion war um 6:30 Uhr. Die Proteste fanden an insgesamt fünf zentralen Orten statt, wobei eine Gruppe Leuchtwesten und Banner trug, die andere ein Holzgerüst und weitere Utensilien als Blockadeelemente verwendete. Die Botschaften auf den Bannern lauteten unter anderem „Verkehrschaos in der Stadt wird bald normal“ und „Smells like A26 Stau“.

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